Verfasst von: Baumeister Barbara am 26 Juli 2011

In den letzten Jahren stieg der Anteil der älteren Häftlinge stetig, nicht zuletzt, weil die verwahrten Strafgefangenen auch im Alter von 60 oder 70 Jahren noch in den Gefängnissen bleiben. Für die Mitarbeitenden im Straf- und Massnahmenvollzug stellen sich mit dieser Entwicklung neue Herausforderungen. In der Publikation “Alt werden im Straf- und Massnahmenvollzug” werden die Ergebnisse eines in der Schweiz erstmals zu diesem Thema durchgeführten Forschungsprojekts der ZHAW Soziale Arbeit vorgestellt: Aus der Analyse der Gespräche mit den älteren Insassen konnten vier Typen herausgearbeitet werden, die unterschiedliche Bewältigungsmuster im Umgang mit den Belastungen aufzeigen. Zudem wurde festgestellt, dass sich die Einrichtungen nur ungenügend auf ältere Insassen eingestellt haben und Mitarbeitende deshalb zunehmend gefordert sind, individuelle Lösungen zu finden. Das Buch enthält Hinweise für eine bedarfs- und problemgerechte Planung von Vollzugsplätzen für ältere Menschen und gibt wertvolle Empfehlungen für den Straf- und Massnahmenvollzug.
Interview mit Barbara Baumeister und Bestellung der Publikation.
Verfasst von: Klaus Mayer am 18 Juli 2011
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Verfasst von: Klaus Mayer am 23 Januar 2011
Vom 4. bis zum 06. Mai 2011 findet in Binz (D, Insel Rügen) eine internationale Fachtagung statt.
Inhaltlich soll da weiter gemacht werden, wo die Konferenz im Jahr 2009 (am selben Ort) aufgehört hat. Diesmal werden Foren zu den Themenfeldern Gesetzliche Grundlagen in Deutschland und Europa sowie Instrumente zum Risikomangagement (”Risk-Needs-Assessment”) angeboten.
Veranstalter sind das Bundesministerium der Justiz, die Deutschen Stiftung für internationale Zusammenarbeit (IRZ), der DBH-Fachverband.
Unterlagen gibt es hier
Vom 4. bis zum 06. Mai 2011 findet in Binz (D, Insel Rügen) eine internationale Fachtagung statt. Inhaltlich soll da weiter gemacht werden, wo die Konferenz im Jahr 2009 (am selben Ort) aufgehört hat. Diesmal werden Foren zu den Themenfeldern Gesetzliche Grundlagen in Deutschland und Europa sowie Instrumente zum Risikomangagement (”Risk-Needs-Assessment”) angeboten. Veranstalter sind das Bundesministerium der Justiz, die Deutsche Stiftung für internationale Zusammenarbeit (IRZ) und der DBH-Fachverband. Neben fachlichem Austausch ist das auch eine gute Gelegenheit, sich an der wunderschönen Ostsee umzusehen …
Unterlagen zur Tagung gibt es hier
Verfasst von: Klaus Mayer am 30 Dezember 2010
Vom 1. bis zum 3.12.2010 fand in Frankfurt eine europäische Fachtagung zum aktuellen Stand der fachlichen Entwicklung der Bewährungshilfe statt.
Die neueren Ansätze “what works“, „der Risikoorientierung“, der Risk/Needs-Assessments und der Lernprogramme, werden derzeit in Europa diskutiert. Führen diese Ansätze der Risikoorientierung zu mehr Sicherheit und besserer sozialer Integration für die Opfer und Täter?
Die Mitgliedsländer werden die EU-Rahmenvereinbarung für die gegenseitige Anerkennung von Bewährungsauflagen und alternativen Sanktionen bis Dezember 2011 umsetzen. Das wird ein großer Schritt zur Vereinheitlichung von Bewährungsmaßnahmen und alternativen Sanktionen in Europa sein. Welche Veränderungen und Neuerungen kommen auf die nationalen Bewährungshilfen zu?
Diese Themenkomplexe wurden durch exponierte Referent/innen aus Wissenschaft und Praxis aus unterschiedlichen europäischen Ländern im Diskurs eingeführt.
Die meisten Tagungsbeiträge sind mittlerweile online und unter der folgenden Adresse abrufbar:
http://www.dbh-online.de/eu_10/
Verfasst von: Klaus Mayer am 19 Dezember 2010
Die Frage von Willensfreiheit und Verantwortung des Einzelnen für seine Taten taucht derzeit in sehr vielen Diskussionen über delinquentes Verhalten auf, so auch in Seminaren zum CAS Dissozialität der ZHAW, Departement Soziale Arbeit. Darum an dieser Stelle einige Hinweise auf die Diskussion.
Fangen wir an mit einem Beitrag von Winfried Hassemer (”Haltet den geboren Dieb!), erschienen in der FAZ vom 15. Juni 2010 (link zum Artikel)
Dann die Replik darauf von Gerhard Roth und Grischa Merkel, die am 26. Juni 2010 in der Frankfurter Rundschau erschienen ist (link zum Artikel)
Weiter ein Artikel des Kriminologen Michael Walter zum Thema Willensfreiheit, ebenfalls aus der Frankfurter Rundschau, erschienen am 5. Juli 2010 (link zum Artikel) .
Und schliesslich noch der Hinweis auf einen Beitrag von Michael Walter (Köln). Dieser Artikel findet sich auf der Homepage des Instituts für Kriminologie der Universität zu Köln (link zum Artikel)
Viel Spass beim Lesen!
Verfasst von: Infostelle am 20 Januar 2010
Verfasst von: Infostelle am 21 Oktober 2009
Gewalttaten sind ein Bestandteil der Menschheitsgeschichte, soweit wir sie zurückverfolgen können. Ob aber Phänomenologie und Ausmass der Gewalttätigkeit sich in jüngerer Zeit entscheidend verändert haben, wird in den kriminologischen Wissenschaften, den Medien und der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Lässt sich eine vermehrte Gewaltbereitschaft auf Grund empirischer Ergebnisse wirklich belegen oder handelt es sich unter dem Einfluss von Politik und Medien nur um eine andere Wahrnehmung?
Mit diesen Fragen befasst sich der Tagungsband zum Kongress 2008 der Schweizerischen Arbeitsgruppe für Kriminologie.
Der Band 26 der Reihe Kriminologie beginnt mit einleitenden Beiträgen über die Aussagekraft “harter” statistischer Fakten und theoretischen Überlegungen zum Gewaltbegriff. Gefolgt von Publikationen über die Wahrnehmung von Gewalt aus der Sicht des Individuums, der Familie und der Schule. Abschliessend enthält der Tagungsband Texte, welche eine Perspektive auf die gesamtgesellschaftliche Sichtweise zur Gewalt ermöglichen.
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Verfasst von: Infostelle am 14 Oktober 2009
Eine kriminologische Regionalanalyse mit besonderer Ausrichtung auf das Zürcher Langstrassenquartier (Projekt «Langstrasse PLUS»)
Das Langstrassenquartier befindet sich in einer Umgebung, die man als hot spot der Kriminalität, insbesondere der Drogen-, Gewalt- und Sexualdelinquenz, bezeichnen kann. Insoweit bestätigt sich das in der Öffentlichkeit herrschende Bild dieses Stadtquartiers. Die Anwohnerinnen und Anwohner schätzen die Langstrasse aber trotz schlechtem Image.
Das sind die wichtigsten Ergebnisse eines Forschungsprojekts, das das Kriminologische Institut der Universität Zürich im Auftrag des Stadtrats durchgeführt hat. In der Studie wurden Fachpersonen aus den Bereichen Justiz, Polizei und Sozialwesen und Vertreterinnen und Vertreter aus Gewerbe und Quartierverein befragt.
Zur Studie
Verfasst von: Klaus Mayer am 11 Oktober 2009
Verfasst von: Klaus Mayer am 18 September 2009
Das für Herbst/Winter 2009 vorgesehene 4-tägige Seminar zum Problemlösetraining mit straffälligen Klienten kann wegen diverser Terminüberschneidungen nicht durchgeführt werden. Wir planen einen neuen Anlauf in 2010. Daten und Inhalten werden an dieser Stelle bekannt gegeben.