Fachnetzwerk Dissozialität

Umbruch in der Bewährungshilfe – Neue Ansätze und Herausforderungen

Verfasst von Klaus Mayer am 20. November 2008

Die Anforderungen an Qualität und der Nachweis der Effektivität sozialer Interventionen nimmt zu. Von der Bewährungshilfe wird erwartet, dass sie nach dem neusten Stand der Wissenschaft handelt und ihre Methoden transparent macht.

Silvia Amrein, Abteilungsleiterin Bewährungsdienst, Vollzugs- und Bewährungsdienste des Kantons Luzern, hat sich in ihrer Masterarbeit zum MAS Dissozialität, Delinquenz, Kriminalität und Integration an der ZHAW, Soziale Arbeit, dem Thema Risikoorientierte Bewährungshilfe gewidmet. Sie zeigt in ihrer Arbeit auf, dass Soziale Arbeit einen konzeptionellen Ansatz haben muss, soll sie den heutigen hohen Qualitätsstandards entsprechen.

Die Arbeit soll auch einen Beitrag dazu leisten, Sozialarbeitende in der Bewährungshilfe stärker für die Rückfallgefahr ihrer Klienten und Klientinnen zu sensibilisieren. Sie sollen vermehrt in der Lage sein, das Rückfallrisiko von Klienten und Klientinnen fachlich besser einzuschätzen und dadurch Entscheidungen über Kontroll- und Unterstützungsmassnahmen besser zu begründen.

Das zweite Ziel der Arbeit ist herauszufinden, wie die schweizerischen Bewährungsdienste organisiert sind. Die Arbeit zeigt auf, mit welchen speziellen Aufgaben die Bewährungshilfe konfrontiert ist, was sie von anderen Feldern der Sozialen Arbeit unterscheidet und mit welchen Instrumenten die Bewährungshilfe eine nachhaltige Risikominderung beeinflussen kann.

 

Masterarbeit Amrein

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  • Norbert Naujoks: Sehr geehrte Fr. Baumeister, ich studiere Gerontologie an der FH Bern bei Prof. Kalbermatten. Ich bin gerade dabei mir ein Konzept für die Masterarbe
  • Ingo-Wolf Kittel: Eine spezifisch-fachliche Stellungnahme zu Behauptungen nach Art von Singer und Roth sowie ähnlich ideologisch argumentierenden Psychologen wie Prinz
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