Publikation: Strafrechtspflege in Deutschland
Verfasst von Klaus Mayer am 16. Juni 2009
Wie sieht Kriminalität und Strafrechtspflege in Deutschland aus? Eine vom Bundesministerium der Justiz herausgegebene Publikation vermittelt ein konkretes Bild.
Aus dem Vorwort der Bundesministerin der Justiz: Das Bild der Öffentlichkeit von der Strafrechtspflege wird vor allem durch spektakuläre Einzelfälle geprägt, insbesondere über spektakuläre Gewaltverbrechen wird in den Medien ausführlich berichtet. Sicher gehören auch sie zu den Erscheinungsformen von Kriminalität. Den Großteil machen jedoch nur einfache bis mittelschwere Eigentums- und Vermögensdelikte aus.
Die Veröffentlichung will ein wirklichkeitsgetreues Abbild strafbaren Verhaltens und dessen Verfolgung anhand ausgewählter statistischer Ergebnisse vermitteln. Darüber hinaus soll sie auch einen Einblick in unser System der Strafrechtspflege ermöglichen. Dargestellt werden alle Ebenen der Strafverfolgung: von der polizeilichen, staatsanwaltschaftlichen und gerichtlichen Tätigkeit über die Aburteilung bis hin zu Strafvollzug und Bewährungshilfe.
Ein besonderer Abschnitt berichtet Zahlen über den Täter-Opfer-Ausgleich;am Ende ist ein Kapitel zur Rückfälligkeit angefügt. Es würde allerdings den Umfang der Veröffentlichung sprengen, wenn alle Verzweigungen des Strafverfahrens und alle Sanktionen erwähnt und zahlenmäßig dargestellt würden. Alle präsentierten Zahlen sind jeweils den aktuellen Statistikjahrgängen entnommen, die sich naturgemäß auf Vorjahre beziehen.
Bundesministerium der Justiz: Strafrechtspflege in Deutschland
