Fachnetzwerk Dissozialität

Willensfreiheit und Verantwortung

Verfasst von Klaus Mayer am 19. Dezember 2010

Die Frage von Willensfreiheit und Verantwortung des Einzelnen für seine Taten taucht derzeit in sehr vielen Diskussionen über delinquentes Verhalten auf, so auch in Seminaren zum CAS Dissozialität der ZHAW, Departement Soziale Arbeit. Darum an dieser Stelle einige Hinweise auf die Diskussion.

Fangen wir an mit einem Beitrag von Winfried Hassemer (”Haltet den geboren Dieb!), erschienen in der FAZ vom 15. Juni 2010 (link zum Artikel)

Dann die Replik darauf von Gerhard Roth und Grischa Merkel, die am 26. Juni 2010 in der Frankfurter Rundschau erschienen ist (link zum Artikel)

Weiter ein Artikel des Kriminologen Michael Walter zum Thema Willensfreiheit, ebenfalls aus der Frankfurter Rundschau, erschienen am 5. Juli 2010 (link zum Artikel) .

Und schliesslich noch der Hinweis auf einen Beitrag von Michael Walter (Köln). Dieser Artikel findet sich auf der Homepage des Instituts für Kriminologie der Universität zu Köln (link zum Artikel)

Viel Spass beim Lesen!

2 Antworten für „Willensfreiheit und Verantwortung“

1 | Ingo-Wolf Kittel

20. Dezember 2010 um 07:44

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Die Debatte hat wesentlich mehr Aspekte, wie von der FR in ihrer siebenteiligen Serie auch dokumentiert – Überblick hier http://www.fr-online.de/kultur/spezials/willensfreiheit/-/4536484/4536484/-/index.html

Notorisch zu kurz kommt, dass Hirnforscher wie Singer und Roth ihre persönlichen Überzeugungen seit langem für die “der Hirnforschung” hinstellen, ohne auch nur deren begriffliche Grundlagen richtig zu überblicken, wie ihnen ihr australischer Kollege Maxwell Bennett in diesem Buch vorhält: http://www.wbg-wissenverbindet.de/WBGShop/php/Proxy.php?purl=/wbg/products/show,8792.html – gar nicht zu reden von der kruden Alltags-, um nicht zu sagen Küchenpsychologie, von der beide ausgehen (s. http://www.michael-funken.de/information-philosophie/philosophie/kittelzuroth.html).

2 | Ingo-Wolf Kittel

20. Dezember 2010 um 08:01

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Eine spezifisch-fachliche Stellungnahme zu Behauptungen nach Art von Singer und Roth sowie ähnlich ideologisch argumentierenden Psychologen wie Prinz und Markowitsch haben die Entdecker des motorischen Bereitschaftspotentials Hans H. Kornhuber und Lüder Deecke 2008/²2009 in ihrem Buch “Wille und Gehirn” hier http://www.edition-sirius.de/titel/9783895286285.html abgegeben; in Einzelheiten gehende Arbeiten hat auch der Psychologe Stephan Schleim veröffentlicht – s. http://www.schleim.info/

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  • Norbert Naujoks: Sehr geehrte Fr. Baumeister, ich studiere Gerontologie an der FH Bern bei Prof. Kalbermatten. Ich bin gerade dabei mir ein Konzept für die Masterarbe
  • Ingo-Wolf Kittel: Eine spezifisch-fachliche Stellungnahme zu Behauptungen nach Art von Singer und Roth sowie ähnlich ideologisch argumentierenden Psychologen wie Prinz
  • Ingo-Wolf Kittel: Die Debatte hat wesentlich mehr Aspekte, wie von der FR in ihrer siebenteiligen Serie auch dokumentiert - Überblick hier http://www.fr-online.de/kult
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