Fachnetzwerk Dissozialität

Alt werden im Straf- und Massnahmenvollzug

Verfasst von Baumeister Barbara am 26. Juli 2011

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In den letzten Jahren stieg der Anteil der älteren Häftlinge stetig, nicht zuletzt, weil die verwahrten Strafgefangenen auch im Alter von 60 oder 70 Jahren noch in den Gefängnissen bleiben. Für die Mitarbeitenden im Straf- und Massnahmenvollzug stellen sich mit dieser Entwicklung neue Herausforderungen. In der Publikation “Alt werden im Straf- und Massnahmenvollzug” werden die Ergebnisse eines  in der Schweiz erstmals zu diesem Thema durchgeführten Forschungsprojekts der ZHAW Soziale Arbeit vorgestellt: Aus der Analyse der Gespräche mit den älteren Insassen konnten vier Typen herausgearbeitet werden, die unterschiedliche Bewältigungsmuster im Umgang mit den Belastungen aufzeigen. Zudem wurde festgestellt, dass sich die Einrichtungen nur ungenügend auf ältere Insassen eingestellt haben und Mitarbeitende deshalb zunehmend gefordert sind, individuelle Lösungen zu finden. Das Buch enthält Hinweise für eine bedarfs- und problemgerechte Planung von Vollzugsplätzen für ältere Menschen und gibt wertvolle Empfehlungen für den Straf- und Massnahmenvollzug.

 

Interview mit Barbara Baumeister und Bestellung der Publikation.

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  • Norbert Naujoks: Sehr geehrte Fr. Baumeister, ich studiere Gerontologie an der FH Bern bei Prof. Kalbermatten. Ich bin gerade dabei mir ein Konzept für die Masterarbe
  • Ingo-Wolf Kittel: Eine spezifisch-fachliche Stellungnahme zu Behauptungen nach Art von Singer und Roth sowie ähnlich ideologisch argumentierenden Psychologen wie Prinz
  • Ingo-Wolf Kittel: Die Debatte hat wesentlich mehr Aspekte, wie von der FR in ihrer siebenteiligen Serie auch dokumentiert - Überblick hier http://www.fr-online.de/kult
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