Fachnetzwerk Dissozialität

Das Konzept der Risikoorientierten Bewährungshilfe

Verfasst von: Klaus Mayer am 08 Dezember 2008

Wie andere Felder der Sozialen Arbeit steht auch die Bewährungshilfe vor der Aufgabe, sich wandelnden fachlichen Anforderungen zu stellen und sich weiter zu entwickeln. Der Mangeln an spezifischen Risiko mindernden Interventionen in der Bewährungshilfe sowie die Notwendigkeit der Professionalisierung der Bewährungshilfe führten zur Entwicklung des Konzepts der Risikoorientierten Bewährungshilfe. Der in der Zeitschrift Bewährungshilfe 1/2007 erschienene Artikel fasst die allgemeinen Grundlagen des Konzepts der Risikoorientierung zusammen und zeigt dessen Verbindungen zum Qualitätsmanagement der Bewährungs- und Vollzugsdienste (BVD) des Kantons Zürich auf.

 

Mayer/Schlatter/Zobrist, Risikoorientierte Bewahrungshilfe

Riskante Bewährungshilfe?!

Verfasst von: Klaus Mayer am 20 November 2008

Risikoorientiertes Assessment und Interventionsprogramm: Integrierte Instrumente und Methoden

Risikoorientierung in der Bewährungshilfe – was ist das? Und geht das überhaupt? Das Konzept der Risikoorientierten Bewährungshilfe, ursprünglich beim Zürcher Amt für Justizvollzug entwickelt, folgt dem Kerngedanken, dass sich die Arbeit der Bewährungshilfe angesichts der wachsenden Anforderungen bei Arbeitszielen und Ergebnisqualität und angesichts der ständig wachsenden Arbeitsbelastung, aber gleich bleibenden oder gar sinkenden Ressourcen, auf Kernaufgaben konzentrieren muss. Hierfür müssen bestimmte Kernkompetenzen entwickelt werden, die auf integrierten, standardisierten Instrumenten basieren.

Der Artikel ist im Sozialmagazin Nr. 10/2008 erschienen und kann hier heruntergeladen werden:

 

Riskante Bewährungshilfe

Umbruch in der Bewährungshilfe – Neue Ansätze und Herausforderungen

Verfasst von: Klaus Mayer am 20 November 2008

Die Anforderungen an Qualität und der Nachweis der Effektivität sozialer Interventionen nimmt zu. Von der Bewährungshilfe wird erwartet, dass sie nach dem neusten Stand der Wissenschaft handelt und ihre Methoden transparent macht.

Silvia Amrein, Abteilungsleiterin Bewährungsdienst, Vollzugs- und Bewährungsdienste des Kantons Luzern, hat sich in ihrer Masterarbeit zum MAS Dissozialität, Delinquenz, Kriminalität und Integration an der ZHAW, Soziale Arbeit, dem Thema Risikoorientierte Bewährungshilfe gewidmet. Sie zeigt in ihrer Arbeit auf, dass Soziale Arbeit einen konzeptionellen Ansatz haben muss, soll sie den heutigen hohen Qualitätsstandards entsprechen.

Die Arbeit soll auch einen Beitrag dazu leisten, Sozialarbeitende in der Bewährungshilfe stärker für die Rückfallgefahr ihrer Klienten und Klientinnen zu sensibilisieren. Sie sollen vermehrt in der Lage sein, das Rückfallrisiko von Klienten und Klientinnen fachlich besser einzuschätzen und dadurch Entscheidungen über Kontroll- und Unterstützungsmassnahmen besser zu begründen.

Das zweite Ziel der Arbeit ist herauszufinden, wie die schweizerischen Bewährungsdienste organisiert sind. Die Arbeit zeigt auf, mit welchen speziellen Aufgaben die Bewährungshilfe konfrontiert ist, was sie von anderen Feldern der Sozialen Arbeit unterscheidet und mit welchen Instrumenten die Bewährungshilfe eine nachhaltige Risikominderung beeinflussen kann.

 

Masterarbeit Amrein


  • Norbert Naujoks: Sehr geehrte Fr. Baumeister, ich studiere Gerontologie an der FH Bern bei Prof. Kalbermatten. Ich bin gerade dabei mir ein Konzept für die Masterarbe
  • Ingo-Wolf Kittel: Eine spezifisch-fachliche Stellungnahme zu Behauptungen nach Art von Singer und Roth sowie ähnlich ideologisch argumentierenden Psychologen wie Prinz
  • Ingo-Wolf Kittel: Die Debatte hat wesentlich mehr Aspekte, wie von der FR in ihrer siebenteiligen Serie auch dokumentiert - Überblick hier http://www.fr-online.de/kult
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